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  Was ist eine myofunktionelle Störung

Bei einer myofunktionellen Störung besteht ein Ungleichgewicht der Mund- und Gesichtsmuskulatur. 
Unterschiedliche Funktionen können dabei betroffen sein:

Atmung:
Beim Schlucken und Atmen sind die Lippen nicht geschlossen. Es wird durch den Mund geatmet und in manchen Fällen liegt die Zunge sichtbar zwischen den Zähnen.

Ruheplatz der Zunge:
Die Zunge hat sich einen für die Zähne ungünstigen Ruheplatz im Mund ausgesucht. Während des Schluckvorgangs drückt sie gegen die vorderen oder seitlichen Zähne. 

Schlucken:
UebungAm Tag schlucken wir 2 x und in der Nacht 1 x pro Minute, da wir nicht nur beim Essen und Trinken, sondern zwischendurch auch den eigenen Speichel schlucken. Wenn die Zunge jedes Mal beim Schlucken gegen die Zähne drückt, wirken Kräfte auf die Zähne, die die Zahnstellung negativ beeinflussen.

 

Sprechen:
Auch beim Sprechen von „s“ und „z“ drückt die Zunge an die Zähne oder legt sich zwischen die Schneidezähne. Dadurch wird das typische Zisch-Geräusch dieser „Zischlaute“ verändert oder unterdrückt. Es entsteht der Höreindruck des Lispelns. 

Angewohnheiten:
Ungünstige Angewohnheiten führen zu einer myofunktionellen Störung. Das sind z. B. Daumen lutschen, mit den Zähnen an den Lippen knabbern oder an den Fingernägeln kauen. In der Therapie gibt es Unterstützung zur Abgewöhnung. 

Die Therapie:
Je nachdem, welche Bereiche betroffen sind, besteht die Therapie aus Übungen für die Körperhaltung, für die Gesichts- und Lippenmuskulatur, für die Zungenmuskulatur, aus Schluckübungen und aus Sprechübungen. 

Übungen zu Hause:
​Für den Erfolg der Therapie ist es wichtig, in Absprache mit der Therapeutin regelmäßig Übungen zu Hause durchzuführen. Dazu gibt es einen Übungsplan, der in der Therapiestunde ausgefüllt wird. 

 


 

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